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JG-8

Geschichte Jagdfliegergeschwader 8:

   Kommandeure des JG-8 der NVA:

  1. 26.09.1956 - 30.11.1961    Hauptmann          Brandt, Ralf
  2. 01.12.1961 - 30.08.1968    Major                   Büttner, Wolfgang
  3. 01.09.1968 - 31.08.1973    Oberstleutnant     Bohne, Herbert
  4. 01.09.1973 - 28.02.1975    Oberstleutnant     Wünsche, Siegfried
  5. 01.03.1975 - 01.12.1978    Oberstleutnant     Patzer
  6. 02.12.1979 - 28.02.1985    Oberstleutnant     Dieckmann, Jürgen
  7. 01.03.1985 - 01.12.1987    Oberstleutnant     Kernchen, Michael
  8. 02.12.1987 - 30.09.1990    Oberstleutnant     Lahmer, Siegfried 
26.09.1956 Das 2. Kommando des II. Aeroclub der KVP wird als FG-8 in die 3. FD übernommen
11 Flugzeuge JAK 11, Standort Preschen
Umschulung auf MIG-15
Kdr. Hptm. Ralf Brandt
SC.  Oltn Konczack
PK.  Hptm Haufe
FID. Hptm. Diehn
25.09.-31.10.1957 Umschulung auf MIG-17 F
17.09.-22.09.1957 erste Truppenübung Brandenburg / Briest, Note "gut"
Belobigung durch Generaloberst W. Stoph
07.10.1958 Verleihung der Truppenfahne

Vtf 

06.01.1960 Verlegung des FG-8 von Preschen nach Marxwalde
01.01.1961 Umbennung in JG-8
Kdr. Major Brandt
SC.  Hptm. Weith
PK.  Major Spranger
FID. Major Laube
Mitte 1961 Übernahme des DHS (Diensthabendes System)

dhs60

             Vergatterung DHS 1960

1962 Umschulung auf MIG-21 F13
15.01.1965 Truppenbesuch Marschall Gretschko
05.10.-10.10.1965 Teilnahme an einer Truppenübung westlich von Berlin mit aktiven Handlungen einer Kette (Hptm. Wolf, Oltn. Fischer, Oltn. Gareis, Oltn. Weinhold - Überflüge über die Kongresshalle, den Reichstag und Tiergarten
Herbst 1965 Teilnahme der Staffel Hubert als Paradeformation am Manöver "Oktobersturm" im Raum Erfurt
1968 Bau der offenen Flugzeugdeckungen und FB-3 Bunker
August 1968 Staffel Lange nimmt an der Kunstflug Weltmeisterschaft in Magdeburg teil

704u756

             704 und 756 - Die taktischen Nummern wurden aus taktischen Gründen gefälscht!?

  Die folgenden Bilder wurden uns von Alfred Kowalczik (Flugzeugführer 813) zur Verfügung gestellt:

kfm1k     kfm2k     kfm3k    kfm4k

16.03.1970 Zuführung von 14 MIG-21 M
01.03.1972 Verleihung des Namens "Hermann Matern"
Sommer 1972 Staffel Bollmann verlegt nach Cottbus
Staffel Biedermann nach Preschen
Staffel Lange nach Rothenburg
Herbst 1973 Übergabe von 12 MIG-21 M nach Alleppo in Syrien.
Unter anderen waren dabei: Major Reike, Hptm. Katze, Ltn. Bohm, Ltn. Skibbe und Ltn. Brehmer
Oktober 1973 Zuführung von 12 MIG-21 MF aus Preschen

krs             Periodische Kontrolle an einer MF in der KRS

1974 Verleihung des Ordens "Banner der Arbeit" an das JG-8

verleihung

               Verteidigungsminister HeinzHoffmann

1975 Verlegung nach Garz (Usedom), Errichtung der geschlossenen Flugzeugdeckungen, Instandsetzung der SLB

ffvsl

             FF an der VSL

November 1977 Umschulung auf MIG-21 BIS
1978 Verlegung nach Peenemünde
Start des Fliegerkosmonauten Sigmund Jähn
1980 Manöver Waffenbrüderschaft
Mai 1983 Verlegung nach Zerbst
Juli 1987 Gefechtsschießen in Astrachan (Sowjetunion), Verlegung mit eigener Technik
Gefechtsschießen in Astrachan
26.09.1990 Letzter Flugdienst JG-8

Die folgenden Bilder wurden uns von Friedhelm Johst zur Verfüng gestellt.

FJ 1

                                     Über der Oder

FJ 5

                                      OSL Rauser, OSL Füßl, Major Huhle

Oktober 1990 Übernahme durch die Bundeswehr
Bestand 41 MIG-21 BIS ( 24+13 bis 24+59) und 8 MIG-21 UM (23+62 bis 23+69)
 

Die Leistungen der Kommandeure vor meiner Zeit wurden an den Erfolgen in der Planerfüllung, an besonderen Vorkommnissen oder an der Teilnahme an militärischen Höhepunkten gemessen.  1989/90 musste ich mich anderen Herausforderungen stellen. Die politischen Ereignisse dominierten unser militärisches Dasein. Die Fliegerei  beschränkte sich auf den Erhalt der Flug-Berechtigungen für jeden Flugzeugführer. Der Ausbildungsstand war praktisch eingefroren und der Trainingszustand sank kontinuierlich. Mein Bestreben war es, ein voll einsatzbereites Geschwader in die deutsche Einheit zu übergeben, obwohl ich schon damals ahnte, dass uns niemand brauchen würde. Am letzten Flugtag des J G-8 am 26. September 1990, stellten alle beteiligten Flugzeugführer für jeden sichtbar ihr Können unter Beweis ‚unvergesslich für jeden, der dabei war. Die Eingliederung im die Bundeswehr ab 3.0ktober 1990 und der personelle Aderlass bis Ende 1990 müssen erwähnt werden, waren aber schon die Todeszuckungen des JG-8. Die Mehrzahl der Armeeangehörigen verließ per 31.12.1990 die Bundeswehr.

Unser erstes Leben war damit beendet und die Chronik des J G—8 geschlossen.

Siegfried Lahmer

Oberstleutnant aD.
31.12.1990 Das JG-8 ist aufgelöst